Veröffentlichungen des Seminars für Versicherungswissenschaft der Universität Hamburg und des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Hamburg e.V. Reihe A Rechtswissenschaft Band 111 Herausgeber Professor Dr. Manfred Werber Professor Dr. Gerrit Winter Fusionen von Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit Verschmelzung gem. §§ 109 ff. UmwG und Gleichordnung gem. § 18 Abs. 2 AktG Dr. Hans Peter Martiensen KARLSRUHE Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XIX Einleitung 1 A. Gegenstand der Untersuchung 1 I. Bestimmung eines Fusionsbegriffs 1 1. Definition 1 2. Abgrenzung des Fusionsbegriffs von anderen Konzentrationsvorgängen in der Versicherungswirtschaft 3 3. Sinn und Zweck eines WaG-spezifischen Fusionsbegriffs 7 II. Anregungen aus dem praktischen Versicherungswesen der jüngeren Vergangenheit _ 8 B. Gang der Untersuchung 9 Kapitel 1: Zweck von Fusionen unter ausschließlicher Beteiligung von WaG 13 A. Gründe für die Beibehaltung der Rechtsform des WaG 13 I. Ausgangssituation 13 II. Vor- und Nachteile von Fusion und Demutualisierung aus konzernstrategischer Si cht 14 III. Demutualisierungsmöglichkeiten de lege lata 17 IV. Betriebswirtschaftliche Erkenntnisse über die Vorteilhaftigkeit der Rechtsformen im Versicherungswesen 18 1. Bisherige Erkenntnisse empirischer Untersuchungen in den USA 18 2. Neuere Erkenntnisse durch die sog. Agency-Theorie 20 3. Bewertung der Erkenntnisse der Agency-Theorie 25 V. Sinn und Zweck der Gegenseitigkeitsversicherung im historischen Kontext 28 1. Historische Vorläufer vom Frühmittelalter bis zur Renaissance 29 2. Anfänge des modernen großen W a G 33 3. Zwischenergebnis 36 VI. Auswirkungen der tradierten Koexistenz von genossenschaftlich und kaufmännisch betriebener Versicherung 36 1. Theorie der Rechtsformangleichung 36 2. Angleichungstatbestände 38 a) Organisation und Marktverhalten 39 VII b) System der festen Beiträge 41 c) Überschußverteilung 43 d) Prämienhöhe 46 e) Gleichbehandlungsgrundsatz 48 3. Zwischenergebnis 52 B. Fusionervvon WaG als Instrument zur Reaktion auf veränderte Rahmenbedingungen 54 I. Rahmenbedingungen auf den Versicherungsmärkten aus Sicht der WaG 57 1. Markterweiterung für Versicherungsunternehmen durch Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit 59 a) Bisherige normative Ausgestaltungen der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit im Versicherungswesen 59 aa) Regelungen zur Einführung eines Europäischen Binnenmarktes für Versicherungen 59 (1) Gemeinschaftsrechtliche Regelungsgrundlagen 61 (2) Nutzbarkeit der gemeinschaftsrechtlichen Grundfreiheiten für Versicherungsunternehmen 61 (3) Realisierung des Europäischen Binnenmarktes für Versicherungen durch die Dritte Richtlinien-Generation 63 (4) Entwicklungsstand des Europäischen Binnenmarktes für Versicherungen aus deutscher Sicht 65 bb) Regelungen im Rahmen der OECD 66 cc) Regelungen im Rahmen der WTO 68 b) Faktische Auswirkungen der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit im Versicherungswesen 71 aa) Ökonomische Auswirkungen der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit auf Versicherungsuntemehmen 71 bb) ökonomische Adäquanz von Konzentrationsinstrumenten als Reaktion auf die Auswirkungen der Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit 72 (1) Verbesserung der Unternehmensziele 72 (2) Nutzung von Synergiepotentialen 74 2. Wettbewerbsverschärfung durch Produkt- und Prämiengestaltungsfreiheit 76 a) Wegfall der präventiven Bedingungs- und Tarifkontrolle 77 b) Aufsichtssystem nach der Deregulierung 78 aa) Systematische Einordnung des reformierten Aufsichtssystems 79 VIII bb) Sinn und Zweck der materiellen Versicherungsaufsicht aus ökonomischer Sicht 80 c) Faktische Auswirkungen der Deregulierung 81 aa) Kausalität zwischen Deregulierung und Wettbewerbsverschärfung 82 bb) Kausalität zwischen Wettbewerbsverschärfung und Konzentrationsprozessen 84 (1) Situation des Versicherungsmarktes seit der Deregulierung aus Sicht der Versicherungsvereine a. G. 85 (2) ökonomisch-adäquate Reaktion der Versicherungsunternehmen auf einen deregulierungsbedingt verschärften Wettbewerb 87 (3) Theorie von der Polarisierung der Unter- nehmensgrößen und Angebotsprogramme der Versicherer 88 (a) Grundlegende Funktionsweise des Polarisierungsmodells 88 (b) Auswirkungen des Polarisierungsmodells auf Versicherungsunternehmen 89 (c) Reaktionsspektrum der Versicherungsvereine a. G. und dessen Grenzen 91 (aa) Rechtsformspezifische Stellung eines WaG innerhalb eines Versicherungskonzerns 92 (bb) Spartentrennungs- und Singularitätsprinzip 94 (cc) Einführung der bereinigten Solvabilität nach §§ 104a ff. VAG 96 (dd) Steuerrechtliche Aspekte 97 (ee) Zwischenergebnis 98 (4) Besondere Probleme des Versicherungsvereins a. G. bei der Teilnahme an einem deregulierungsbedingt verschärften Wettbewerb 98 (a) Probleme der Eigenkapitalfinanzierung bei WaG 98 (aa) Finanzierungsfunktion des Eigenkapitals 98 (bb) Die Sicherheitsfunktion der Eigenmittel im Hinblick auf die Kapitalausstattung von Versicherungsunternehmen gem. § 53c VAG 99 (cc) Eigenkapitalbildung bei der Versicherungs- aktiengesellschaft 101 (dd) Eigenkapitalbildung beim WaG 102 (ee) Umgehung der Akquisitionsbeschränkungen durch Verschmelzung zweier oder mehrerer WaG als Konzernobergesellschaften 104 IX (b) Exkurs: Das Problem der verdeckten Gewinnausschüttung bei der Teilnahme eines Versicherungsvereins a. G. am Prämienwettbewerb 106 (aa) Entwicklungen in der Finanzrechtsprechung und Reflexion im Schrifttum 106 (bb) Stellungnahme 109 cc) Zwischenergebnis 110 3. Intensive Nachfrage nach Allfinanzangeboten 111 a) Ausgangssituation 111 b) Probleme im Bereich der Altersvorsorge 112 c) Konsequenzen 113 d) Strategische Bedeutung der Allfinanzkonzeption 114 e) Realisierungsmöglichkeiten der Allfinanzkonzeption für WaG durch Verschmelzung oder Gleichordnung 114 f) Zwischenergebnis 118 4. Einfluß der Europäischen Währungsunion auf den Wettbewerb und das Fusionsverhalten 118 5. Einfluß der Versicherungsteuer auf den Wettbewerb und das Fusionsverhalten 121 a) Wesen und jüngste Entwicklung der Versicherungsteuer 121 b) Wettbewerbsverschärfung und Konzentration aufgrund der Versicherungsteuer 122 II. Gesamtbewertung der Rahmenbedingungen aus Sicht der WaG mit einem Ausblick 123 C. Auswirkungen von Konzentrationsmaßnahmen auf das Gegenseitigkeitsprinzip 129 I. Wesen des Gegenseitigkeitsprinzips 129 II. Verhältnis von Gegenseitigkeitsprinzip und Gewinnerzielungsabsicht 131 III. Verhältnis von Gegenseitigkeitsprinzip und internem sowie externem Wachstum 132 IV. Zwischenergebnis 134 D. Fusionen von WaG als Mittel zur Herstellung der Börsenfähigkeit einer Zwischenholding 134 I. Die Zwischenholding als Instrument der Konzernfinanzierung 134 1. Wesen der Zwischenholding 134 2. Aufgaben der Zwischenholding 137 II. Voraussetzungen für die Errichtung einer Zwischenholding 138 III. Zwischenergebnis 139 E. Zusammenfassung der Ergebnisse 139 Kapitel 2: Mögliche Fusionsszenarien bei WaG 141 A. Das Verschmelzungsverfahren gem. §§ 109 ff. UmwG 141 I. Begriff der Verschmelzung von WaG im UmwG 141 II. WaG-Mitgliedschaft und Gläubigerschutz nach §§ 22 ff. UmwG 144 1. Meinungsstand • 145 2. Stellungnahme 145 III. Entwicklung der liquidationslosen Verschmelzung von WaG 146 IV: Auswirkung der Reform des Umwandlungsrechts auf die Verschmelzungsfähigkeit von WaG 153 1. Legislatorische Intention 153 2. Eigenständige Normierung der WaG-Verschmelzung im UmwG 153 3. Einführung der Mischverschmelzung von WaG mit Versicherungsaktiengesellschaften 153 a) Das Problem der Mischverschmelzung durch Neugründung 155 aa) Meinungsstand 156 bb) Stellungnahme zu den Lösungsvorschlägen des Schrifttums 158 (1) Diskussion . 158 (2) Lösungsvorschlag 163 b) Verschmelzungsbeschränkungen für Versicherungsaktiengesellschaften 167 V. Auswirkung der Reform des Umwandlungsrechts auf die Rechtsstellung der Mitglieder bei der Verschmelzung von WaG 168 1. Legislatorische Intention 168 2. Reduzierung der Informationsrechte der Mitglieder 168 3. Meinungsstand 169 a) Die Ansicht Stratz' 169 b) Die Ansicht Hübners 170 c) Die Ansicht Vossius' 170 d) Die Ansicht Koerfers 172 4. Stellungnahme 174 a) Diskussion 174 b) Begründung für eine Änderung des § 112 UmwG 178 aa) Informationsrechte als Basisrecht für die Beschlußanfechtung 178 bb) Stärkung der Informationsrechte der Mitglieder als legislatorisches Gesamtkonzept 179 cc) Auswirkungen beschränkter Informationsrechte auf das Verhältnis der Mitglieder zum WaG 180 XI dd) Vergleich der Auffassung des Gesetzgebers mit der anderer Hoheitsträger zur Rolle der Mitglieder 184 ee) Zwischenergebnis 185 VI. Verschmelzungsmöglichkeiten des WaG 186 1. Die Verschmelzung durch Aufnahme gem. §§ 110 ff. UmwG 187 a) Die Durchführung des Verschmelzungsverfahrens bei WaG 187 b) Der Verschmelzungsvertrag gem. §§ 4 ff., 110 UmwG 188 aa) Rechtsnatur des Verschmelzungsvertrages • 188 bb) Rechtsformbedingte Besonderheit: Entbehrlichkeit der Festsetzung eines Anteilsumtauschverhältnisses 189 (1) Meinungsstand zur vermögensrechtlichen Bedeutung der Mitgliedschaft 190 (a) Die Ansicht Hübners 190 (b) Die Ansicht Koerfers 190 (2) Stellungnahme 191 cc) Organschaftliche Abschlußkompetenz für den Verschmelzungsvertrag 193 dd) Notarielle Beurkundung und Kosten des Verschmelzungsvertrages 194 ee) Vorlage eines unbeurkundeten Vertragsentwurfs bei unsicherem Abstimmungsverhalten 195 ff) Notwendiger Inhalt des Verschmelzungsvertrages 196 (1) Firma und Sitz i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 1 UmwG 196 (2) Vereinbarung über die Vermögensübertragung i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 2 UmwG 196 (3) Bare Zuzahlung i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 3 UmwG 197 (4) Verschmelzungsstichtag i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 6 UmwG 198 (5) Sonderrechtsgewährung i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 7 UmwG an die Garanten? 199 (a) Die Ansicht Koerfers und Vossius' 200 (b) Die herrschende Meinung 200 (c) Stellungnahme 200 (6) Besondere Vorteile i.S.d. § 5 Abs 1 Nr. 8 UmwG 202 (7) Folgen der Verschmelzung für die Arbeitnehmer und ihre Vertretungen gem. § 5 Abs 1 Nr. 9 UmwG 203 gg) Fakultativer Inhalt des Verschmelzungsvertrages 203 (1) Kostenverteilungsklausel 203 (2) Stichtagsänderung 204 (3) Satzungsänderung bei unterschiedlichen Unternehmenswerten 204 (4) Regelung über die Tilgung des Gründungsstocks 205 XII (a) Gründungstock nur bei übertragendem WaG vorhanden 206 (aa) Meinungsstand 206 (bb) Stellungnahme 206 (b) Gründungsstock nur bei übernehmendem WaG vorhanden 207 (c) Gründungsstock bei sämtlichen beteiligten WaG vorhanden • 208 (d) Gründungsstock bei keinem der beteiligten WaG vorhanden 208 (5) Regelung für den Fall der Nichterteilung der kartellbehördlichen Genehmigung 208 (6) Regelung für den Fall der Nichterteilung derversicherungsaufsichtsbehördlichen Genehmigung 209 c) Einrejchung und Bekanntmachung des Verschmelzungsvertrages gem. § 111 UmwG 210 aa) Sinn und Zweck der Vorschrift 210 bb) Einreichung des Verschmelzungsvertrages 210 cc) Bekanntmachung 211 dd) Folgen fehlender oder verspäteter Einreichung 212 (1) Meinungsstand 212 (2) Stellungnahme 212 d) Einberufung der Versammlung der obersten Vertretung 213 e) Vorbereitung, Durchführung und Beschluß der Versammlung der obersten Vertretung gem. §112 UmwG 214 aa) Sinn und Zweck der Vorschrift 214 bb) Auslegung der Unterlagen i.S.d. § 63 Abs 1 und 2 UmwG 215 (1) Gegenstand, Ort und Zeitraum der Auslegung 215 (2) Erstattung und Auslage des Verschmelzungs- berichts gem. § 8 UmwG 216 (3) Durchführung einer Verschmelzungsprüfung und Auslage eines Berichts? 218 (a) Die Auffassung Hübners 218 (b) Die Auffassung Stratz' 218 (c) Die Auffassung Koerfers und Weigels 219 (d) Die Auffassung Vossius' 219 (e) Stellungnahme 220 cc) Erläuterungspflicht des Vorstands und Auskunftsrecht der Mitglieder gem. § 112 Abs 2 S. 2 UmwG 222 (1) Meinungsstand 224 (2) Stellungnahme 224 XIII dd) Beschlußfassung der obersten Vertretung gem. §112 Abs 3 225 ee) Schutzrechte der Mitglieder gegen den Verschmelzungsbeschluß 227 (1) Nichtigkeitsklage 227 (2) Anfechtungsklage 227 (a) Anfechtungsgründe 228 (b) Anfechtungsbefugnis • 228 (aa) Die Auffassung Ullrichs, Großfelds und Koerfers 230 (bb) Die Auffassung Winters, Brenzels und Benkels 230 (cc) Stellungnahme 231 -f) Keine gerichtliche Nachprüfung des Umtauschverhältnisses gem. § 113 UmwG 234 aa) Meinungsstand 235 bb) Stellungnahme .. 237 cc) Rechtsfolgen bei Nichtberücksichtigung unterschiedlicher Unternehmenswerte 240 g) Aufsichtsbehördliche Genehmigung gem. § 14a VAG 240 aa) Anwendungsbereich der Vorgängernorm § 44a Abs 2 S. 4 VAG a. F. 240 bb) Rechtsnatur des Genehmigungsvorbehaltes nach § 14a VAG 241 cc) Aufsichtsbehördliches Verwaltungsverfahren 244 (1) Zuständigkeit 244 (2) Verwaltungsverfahren 245 (a) Entscheidungsbefugnis innerhalb der BaFin 245 (b) Veröffentlichungspflicht 248 dd) Rechtsschutz 249 (1) Widerspruchsbehörde 249 (2) Rechtsschutz der beteiligten WaG gegen einen Versagungsbescheid oder eine Genehmigung mit Auflagen 250 (a) Widerspruch gem. §§ 68 ff. VwGO 250 (b) Statthafte Klageart nach erfolglosem Widerspruch gegen Ablehnungsbescheid 251 (c) Statthafte Klageart nach erfolglosem Widerspruch gegen Genehmigungsbescheid mit Nebenbestimmungen 252 (d) Statthafte Klageart gegen Untätigkeit der Aufsichtsbehörde 252 (e) Klagebefugnis 253 XIV (3) Rechtsschutz betroffener Mitglieder gegen einen Genehmigungsbescheid 254 (a) Eintragungshindemis wegen § 80 Abs 1 S. 1 VwGO 254 (b) Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit der Genehmigung nach § 80 Abs 2 Nr. 4 VwGO durch die Aufsichtsbehörde 255 (c) Folgen einer Eintragung der Verschmelzung trotz erhobenen Widerspruchs bzw. Anfechtungsklage 257 (d) Vor- und Nachteile gegenüber zivilrechtlicher Beschlußanfechtung 258 (e) Voraussetzungen der Widerspruchs- und Klagebefugnis gem. § 42 Abs 2 VwGO 258 (f) Problem der Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. §§ 14,14a VAG 259 (aa) Früher h.M.zur fehlenden Klagebefugnis gegen eine Genehmigung gem. § 14 VAG 261 (bb) Früher h.M. zur fehlenden Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. § 14a VAG bzw. § 44a VAG a. F. 263 (cc) Heutige h.M. zur Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. § 14 VAG 264 (dd) Ansicht Reimer Schmidts zur Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. §§14,14a VAG 265 (ee) Ansicht Jörns' zur Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. § 14a VAG 265 (ff) Ansicht Koerfers und Vossius' zur Klagebefugnis gegen Genehmigungen gem. § §14,14a VAG 265 (gg) Nichtübertragbarkeit der bisherigen Klagebefugnisgründe von § 14 VAG auf § 14a VAG 266 (hh) Klagebefugnis wegen Drittschutz der WaG-Mitglieder aus § 14a S. 3 VAG? 267 (ii) Klagebefugnis wegen möglicher Beeinträchtigung der Überschußbeteiligung 268 (g) Statthafte Klageart 271 (4) Rechtsschutz konkurrierender Versicherungs- unternehmen gegen einen Genehmigungsbescheid 271 (5) Zuständiges Gericht 272 ee) Prüfungskompetenz der Versicherungsaufsichtsbehörde 274 XV (1) Solvabilitätserfordernis als prägendes Strukturmerkmal 275 (2) Weitere Versagungsgründe 277 (a) Muß-Versagungsgründe 278 (aa) Persönliche Eignung der Geschäftsleiter und Inhaber bedeutender Beteiligungen 278 (bb) Wahrung der Versichertenbelange nach den Urteilen des BVerfG vom 26. Juli 2005 279 (cc) Dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen 283 (dd) Gebot der Spartentrennung 285 (b) Kann-Versagungsgründe 286 (aa) Gefährdung effektiver Aufsicht wegen Konzernierung 287 (bb) Unzulänglicher Antrag wegen fehlender Angaben und Unterlagen 288 (3) Aufsichtsbehördliche Prüfung umwandlungs- rechtlicher Vorschriften nach § 14a S. 3 VAG 289 (a) Theorie der Untrennbarkeit der Mitgliedschaft vom Versicherungsverhältnis (Einheitstheorie) 292 (b) Anwendung der Einheitstheorie auf § 14a S. 3 VAG 296 (c) Trennungs- oder Mehrheitstheorie 304 (d) Anwendung der Trennungstheorie auf § 14a S. 3 VAG 305 (e) Stellungnahme 309 (aa) Vorzüge der Trennungstheorie 309 (bb) Verwaltungsökonomische Aspekte 314 (cc) Konkretisierung des § 14a S. 3 VAG 315 (f) Rechtsvergleich: Der Schutz mitgliedschaftlicher Rechte durch die Aufsichtsbehörde bei Umwandlungen in Großbritannien 317 h) Notwendigkeit der Genehmigung ausländischer Versicherungsaufsichts- und Kartellbehörden 319 aa) Zustimmung ausländischer Aufsichtsbehörden 319 bb) Zustimmung ausländischer Kartellbehörden 319 i) Anmeldung und Eintragung der Verschmelzung zum Handelsregister gem. §§ 16 ff. UmwG 320 Die Verschmelzung durch Neugründung gem. §§114 ff. UmwG 322 a) Wirtschaftliche Bedeutung 322 b) Anzuwendende Vorschriften gem. § 114 UmwG 323 c) Bestellung der neuen Vereinsorgane gem. § 115 UmwG 324 aa) Bestellung des ersten Aufsichtsrats gem. § 115 S.1 UmwG 325 XVI bb) Bestellung des Abschlußprüfers gem. § 1 1 5 S . 1 U mwG 327 cc) Bestellung des ersten Vorstands gem. § 115 S. 3 UmwG 328 dd) Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen § 115 UmwG 329 d) Beschlüsse der obersten Vertretungen gem. § 1 1 6 UmwG 331 aa) Sinn und Zweck des § 116 UmwG • 331 bb) Einberufung der Versammlung der obersten Vertretung 331 cc) Beschlußfassung über die Zustimmung gem. § 116 Abs 1 S. 1 UmwG durch Verschmelzungsbeschluß 334 e) Entstehung und Bekanntmachung des neuen Vereins gem. § 1 1 7 UmwG 334 aa) Sinn und Zweck des § 117 UmwG 334 bb) Anmeldung 335 cc) Handelndenhaftung vor-der Eintragung gem. § 117 Abs 1 S. 2 UmwG 336 dd) Bekanntmachung der Eintragung gem. § 117 Abs 2 UmwG 337 VII. Z wischenergebnis 338 B. Die Bildung eines Gleichordnungskonzerns gem. § 18 Abs 2 AktG 339 I. Das Wesen des Gleichordnungskonzerns 339 1. Faktische Gleichordnung 341 2. Vertragliche Gleichordnung 342 II. Erscheinungsformen der einheitlichen Leitung 342 1. Einheitliche Leitung durch Personalverflechtung 342 2. Einheitliche Leitung durch gemeinsames Koordinierungsorgan 345 3. Ergänzende vertragliche Bestimmungen 346 III. Zulässigkeit nachteiliger Weisungen im WaG-Gleichordnungskonzern 346 1. M einungsstand 347 2. S tellungnahme 348 IV. Z ustimmungsbedürftigkeit des Gleichordnungsvertrages 351 1. M einungsstand 351 2. Stellungnahme 352 V. Horizontaler Verlustausgleich 355 1. M einungsstand 356 2. Stellungnahme 357 VI. Eintragung des Gleichordnungsvertrages in das Handelsregister 359 1. M einungsstand 359 2. S tellungnahme 360 XVII VII. Aufsichtsrechtliche Auswirkungen der Bildung eines WaG- Gleichordnungskonzerns 360 1. Meinungsstand 361 2. Stellungnahme 362 VIII. Kartellrechtliche Auswirkungen der Bildung eines WaG-Gleichordnungskonzerns 363 1. Meinungsstand • 365 2. Stellungnahme 366 IX. Betriebs- und Unternehmensverfassung 367 X. Rechnungslegung im Gleichordnungskonzern 368 1. Meinungsstand 368 2. Stellungnahme 368 XI. Steuerrechtliche Besonderheiten des WaG-Gleichordnungskonzerns 370 1. Nichtdarstellbarkeit der steuerlichen Organschaft 370 2. Neuregelungen durch das StVBG im Jahre 2001 371 3. Kompensationsmodelle für die fehlende umsatzsteuerliche Organschaft 372 4. Zwischenergebnis 373 C. Integrative Managementaufgaben 374 D. Zusammenfassung der Ergebnisse 375 Verzeichnis des benutzten Schrifttums 379 XVIII