Nikola Zschau Die Einführung des integrierten Qualitätsmanagements in der mexikanischen Automobilindustrie Eine Studie im interkulturellen Management A 236350 Profession Wissenschaftsedition im Rainer Hampp Verlag München und Mering 2003 INHALTSVERZEICHNIS: 1. EINFÜHRUNG 1 1.1. Mexikanische Automobilindustrie 3 1.2. Integriertes Qualitätsmanagement 5 1.3. Was ist interkulturelles Management? 10 1.4. Aufbau der Arbeit 13 TEIL I-THEORETISCHE GRUNDLAGEN 18 2. Was ist integriertes Qualitätsmanagement? 19 2.1. Entwicklung des integrierten Qualitätsmanagements 19 2.2. Arbeitsorganisation und Bedeutung der Humanressourcen im integrierten Qualitätsmanagement 27 2.3. Qualitätskultur 33 3. Beeinflusst Kultur den Wirtschaftserfolg? 36 3.2. Zur Übertragbarkeit von Managementsystemen 37 3.3. Definition Kultur 48 3.4. Definition Unternehmenskultur 56 4. Kulturstandards 63 4.2.Kulturstandards und ihre Auswirkungen auf das Organisationsverhalten 64 4.1.1 Machtdistanz 66 4.1.2 Unsicherheitsvermeidung 69 4.1.3 Individualismus - Kollektivismus 70 4.1.4 Universalismus - Partikularismus 72 4.1.5 Maskulinität - Femininität 73 4.1.6 Spezifisch - Diffus 74 4.1.7 Zeitorientierung 75 4.1.8 Askriptive versus leistungsabhängige Statuszuschreibung 77 4.2 Zuweisung bestimmter Organisationstypen zu den Kulturstandards 78 5. Methodische Vorgehensweise 86 TEIL n - IMPLEMENTIERUNG EINES QUALITATSMANAGEMENTS IN MEXIKO 6. Schlussfolgerungen zum mexikanischen Organisationstypus 91 6.2. Hierarchien und Führungsstil 92 6.3. Kommunikation 96 6.4. Personalpolitik 97 6.5. Status 99 6.6. Stellenwert der Arbeit 100 6.7. Motivation 103 6.8. Gruppenarbeit 107 6.9. Planung und Entscheidungsfindung 108 6.10. Veränderungstendenzen 112 7. Sozio-ökonomische Rahmenbedingungen in Mexiko 115 7.1. Neuorientierung der Wirtschaftspolitik 115 7.2. Arbeitsbeziehungen 121 7.2.1 Veränderungen im Gewerkschaftswesen 121 7.2.2 Flexibilisierung des Arbeitsrechts 124 7.3. Das Bildungswesen 128 7.3.1 Die Bildungsreform 131 7.3.2 Berufliche Weiterbildung 133 7.4. Autoritäre Durchsetzung einer partizipativen Führungsphilosophie? 136 8. Programme der mexikanischen Regierung zur Steigerung der Qualität und Produktivität 139 8.1. Qualitätsmanagement als „nationales Projekt" 139 8.2. Calidad Total - ein mexikanisches Konzept oder die direkte Umsetzung des Total Quality Managements? 144 9. Implementierung einer Qualitätskultur in Mexiko 153 9.1. Bereitschaft zum Wandel 155 9.2. Identifikation mit dem Unternehmen und Motivation 157 9.3. Liderazgo - charismatische Führung 161 9.4. Flache Hierarchien durch Delegation der Verantwortung 162 9.5. Mitarbeiterorientierung 166 9.6. Gruppenarbeit und Mehrfachqualifizierung 169 9.7. Kommunikation 170 9.8. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) 172 10. Hypothesen: Welche mexikanischen Grundannahmen müssen bei der Implementierung einer Qualitätskultur berücksichtigt werden? 173 TEILIH - EMPIRISCHE AUSWERTUNG DER INTERVIEWS 11. Zur Untersuchungsmethode 182 11.1. Qualitative Tiefeninterviews 182 11.2. Der OEM und die befragten Direktzulieferer 187 12. Überprüfung der Thesen 191 12.1. THESE: Die Notwendigkeit des Wandels der Arbeitsorganisation kann durch Appelle an den Nationalstolz untermauert werden . 191 12.2. THESE: Die hohe soziale Distanz behindert einen mitarbeiterorientierten Führungsstil . 194 12.2.1 Der angegebene Stellenwert der Mitarbeiterorientierung in den befragten Unternehmen 195 12.2.2 Das Bezahlungssystem 199 12.2.3 Freiwillige Zusatzleistungen der Unternehmen 206 12.2.4 Die Einbindung der Gewerkschaften in den Implementierungsprozess 209 12.3. THESE: Der Partikularismus behindert die Meritokratie 217 12.3.1 Einstellungskriterien 217 12.3.2 Beförderungskriterien 218 12.4. THESE: Die Gegenwartsorientierung beeinträchtigt die Arbeitsmoral 221 12.5. THESE: Der Kollektivismus fördert die Einführung von Gruppenarbeit 229 12.6. THESE: Die geringe Eigenverantwortung der Arbeiter behindert die Etablierung semi-autonomer Arbeitsgruppen 237 12.7. THESE: Die Unternehmen müssen ihre Arbeiter nachqualifizieren, weil das mexikanische Erziehungssystem mangelhaft ausbildet 246 12.7.1 Das Schulsystem in der Bewertung der Interviewpartner in Bezug auf Allgemeinwissen 247 12.7.2 Qualifizierung der Arbeiter in den Unternehmen 250 12.8. THESE: Das Misstrauen in die Fähigkeiten der Arbeiter behindert ihre Einbeziehung in den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess 253 12.9. THESE: Die Identifikation mit dem Unternehmen ist möglich, wenn ein freundliches Klima des gegenseitigen Respekts und Vertrauens herrscht 258 12.10. THESE: Hohe Machtdistanz und Elitarismus behindern die Einführung eines partizipativen Führungsstils 262 12.11. THESE: Charismatische Führung ist in Mexiko aufgrund des personalismo besonders wichtig 268 12.12. THESE: Hohe Machtdistanz behindert eine bottom-up Kommunikation 272 12.13. THESE: Die askriptive Statuszuweisung behindert die Einführung flacher Hierarchien 279 12.14. THESE: Die polychrone Zeiteinstellung behindert die Einführung von Just-In-Time-Management 282 12.15. THESE: Der Familiarismus macht die Einbeziehung der Familien notwendig 284 13. Die Mexikanische Qualitätskultur 291 14. AUSBLICK 301