ausreichend
Dieses Buch wurde nicht neutral geschrieben. Die Osmanen werden hier als Barbaren bezeichnet und zu Unrecht schlecht gemacht. Der Autor hat hier paar theorien über Fatih Sultan Mehmet aufgestellt , die auf Vermutungen basieren !! Er hat keine handfeste beweise !!
Dieses Buch ist nicht so spannend , wie einige es beurteilt haben . Die EInzelheiten werden in die Länge gezogen . Man hat an einigen stellen keine lust mehr zu lesen !!
ich würde dieses Buch mit einer 4 bewerten
Tolles Buch
Es ist interessant gemacht lässt sich gut lesen.
Wenn man an der Geschichte der Stadt Interesse hat ist es ein guter Einstieg.
Hätte evtl etwas ausführlicher sein können und zudem fehlem mir ein paar Bilder / Grafiken um sich das alles besser vorstellen zu können.
Den Plot würde ich gerne mal als Film sehen.
Geschichte spannend und informativ erzählt
Der Fall von Konstantinopel im Jahre 1453 wird hier spannend und auf den geschichtlichen basierend dargestellt. Dem Autor gelingt dabei der schwierige Spagat, dieses kriegerische Aufeinandertreffen von Christentum und Islam wertneutral darzustellen. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Aufzeichnungen der damaligen Autoren – je nachdem, ob sie auf Seiten der Belagerer oder der Belagerten standen – stark subjektiv geprägt waren. Insoweit waren diese natürlich mit Vorsicht zu behandeln. Ich denke, dass dies dem Autor aber gut gelungen ist.
Etwas bedauerlich finde ich, dass das Buch nur spärlich mit Karten ausgestattet ist und bildliche Darstellungen der Belagerung – davon wurden im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche angefertigt – zur Gänze fehlen. Auch beinhaltet das Buch leider etwas zu viele Schreibfehler.
Insgesamt ist es aber für jeden zu empfehlen, der Geschichte einmal spannend erleben möchte!
spannend und unterhaltsam
Ein unterhaltsames Buch, das einen in die Ereignisse von 1453 hineinzieht und spannend bleibt, obwohl man den Ausgang der Geschichte bereits kennt. Zitate sind wunderbar in die Geschichte integriert. Die mitgelieferten Karten sind sehr Hilfreich. Sicherlich hätte man im angebotenen Kartenmaterial etwas großzüger sein können.
Die Einwände vom Rezensenten Cevdet Lacin sind für mich nicht nachvollziehbar. Der Autor Crowley macht nämlich deutlich, dass die Quellenlage auf osmanischer Seite, trotz der enormen Bedeutung dieses Ereignisses für die türkische Geschichte, eher dünn ist.
Zudem finde ich es sehr sympathisch, dass die Geschichte hier nicht aus der Sicht der Sieger, sondern aus der der Besiegten dargestellt wird.
Wenn sich Herr Lacin daran stört, dass dem Sultan Mehmet, unter Nennung von Quellen, Homosexualität unterstellt wird, halte ich das angesichts der übrigen Greueltaten, die über ihn belegt sind für eine Nebensächlichkeit. Anstatt sich über eine solche Nichtigkeit zu ärgern, würde ich mich nach dem Lesen des Buches eher darüber verwundern, dass auch in Deutschland Moscheen nach einem Menschenfeind wie Sultan Mehmet benannt sind.
Ein ungemein spannendes Sachbuch
1453 ist ein schicksalhaftes Jahr für die christlichen Staaten Europas. Das vermeintlich uneinnehmbare Bollwerk gegen die muslimischen Osmanen – die Stadt Konstantinopel – fällt.
Wie es dazu kam und welche Mächte und Personen dieses bedeutende Ereignis des ausgehenden Mittelalters beeinflussten, schildert der Autor unter Berücksichtigung der Vorgeschichte spannend wie in einem Roman. Man wird förmlich in die Heere des osmanischen Erobers Mehmed und des byzantinischen Verteidigers Konstantin hineingesogen und darf an den dramatischen Kämpfen zu Land und zu Wasser teilhaben.
Dabei gelingt es dem Autor neben dem Kriegsgeschehen auch wichtige Aspekte der Technik- und Geistesgeschichte dieser bewegten Zeit geschickt in seine Geschichte einfließen zu lassen. Auch Anekdoten und farbenfrohe Schilderungen der zeitgenössischen Chronisten werden gekonnt integriert und ergeben so ein wunderbares Geflecht von Legenden und historischen Fakten, das geeignet ist auch dem bislang uninformierten Leser den Fall Konstantinopels und dessen historische Bedeutung näher zu bringen.
Roger Crowley ist ein eindrucksvolles Buch gelungen, das keine Wünsche offen lässt und nebenbei noch sehr lehrreich ist.